SPD OV Heidenheim veranstaltet wieder Bürger-Werkstatt

Veröffentlicht am 26.04.2015 in Ortsverein

Nach der gelungenen Bürgerwerkstatt zur Neugestaltung des Schnaitheimer Bahnhofsareals widmet sich der SPD-Ortsverein Heidenheim in einer Neuauflage der Bürgerwerkstatt am 09.05.2015 dem Thema „Busfahren in Heidenheim“.

Ziel der Bürgerwerkstatt ist es, vor allem die Menschen vor Ort zu Wort kommen zu lassen und ihre Vorstellungen und Ideen in die tägliche Arbeit einzubringen. „Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger dazu einladen mit uns über die aktuellen Probleme, neue Anforderungen und positive Entwicklungen rund um das Thema Busfahren in Heidenheim zu sprechen“ so Dr. Florian Hofmann, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Heidenheim. Daneben werden Experten von der Stadtverwaltung und der Heidenheimer Verkehrsgesellschaft (HVG) Fakten beisteuern und rechtliche Entwicklungen erläutern.

 

Denn insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr wird sich durch EU-Recht zukünftig einiges ändern. Insofern gilt für Rudi Neidlein, Fraktionsvorsitzender der SPD im Heidenheimer Gemeinderat: „Wir müssen den öffentlichen Personennahverkehr zeitnah optimieren, denn ab 2018 wird der öffentliche Nahverkehr europaweit ausgeschrieben.“ Um hierbei die Weichen richtig stellen zu können, müssten auch die Wünsche und Vorstellungen der Bürger Berücksichtigung finden, so Neidlein ergänzend.

 

Bislang konnten die Stadt Heidenheim sowie der Landkreis als Auftragsgeber die Verteilung der Busstrecken direkt mit lokalen Unternehmen wie der HVG regeln. Hierzu werden jährlich rund 750.000,- Euro von Seiten der Stadt und dem Landkreis für das Stadtbuskonzept in Heidenheim aufgewendet. Zukünftig hingegen wird die Nahverkehrsversorgung europaweit ausgeschrieben. Aus Sicht der Heidenheimer SPD Grund genug, sich dem Thema im Rahmen einer Bürgerwerkstatt zu widmen.

 

Bereits im Vorfeld hatten sich die Heidenheimer Genossen intensiv mit dem Heidenheimer Busverkehr beschäftigt und dabei auch stets den Dialog mit den Bürgern gesucht. Dabei sei in zahlreichen Gesprächen vor allem die Versorgung einzelner Stadtgebiete kritisiert worden. Immer wieder genannt wurden die Verbindungen zum Altenheim Hansegisreute, zum Congress Centrum bei Abendveranstaltungen sowie zu den städtischen Friedhöfen. Aber auch der Umsteigeverkehr zur Brenzbahn und die teilweise fehlende Barrierefreiheit sind Themen, welche den Menschen unter den Nägeln brennen und im Rahmen der Bürgerwerkstatt besprochen werden sollen. Ziel sei es, so Hofmann, ergebnisoffen mit den Bürgern Verbesserungspotentiale herauszuarbeiten und diese zeitnah im täglichen Leben umzusetzen. Vorbild ist dabei der Prozess der Schnaitheimer Bürgerwerkstatt im Jahr 2013. Auch hier war der offene Dialog mit den Bürger Initialzündung für eine nachhaltige Gebietsentwicklung.

 

 

Die Bürgerwerkstatt findet  am Samstag, den 09.05.2015, von 14 bis 18 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum im Mittelrain statt. Moderiert und begleitet wird die Bürgerwerkstatt von einer professionellen Moderatorin. Die Anmeldung ist unter www.spd-ov-heidenheim.de oder telefonisch unter 07361 – 61535 im Regionalbüro der SPD möglich.

 
 

SPD Heidenheim auf Facebook

WebsoziInfo-News

04.08.2020 06:22 Kindergesundheit stärken
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

31.07.2020 06:18 „Aufräumen“ in der Fleischbranche
Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. „Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie“, so der Arbeitsminister. Nicht zuletzt die Häufung von Corona-Fällen in verschiedenen

30.07.2020 12:16 Vogt/Grötsch zu Einreisebestimmungen für binationale Paare
Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner nun schon seit Monaten nicht sehen und in den Arm nehmen. Diese Situation möchte die SPD-Bundestagsfraktion ändern und hat sich daher mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und fordern ihn zum Einlenken auf. „Die Reisebeschränkungen waren eine wichtige und richtige Maßnahme, um die Ausbereitung des Corona-Virus

Ein Service von websozis.info