Politischer Aschermittwoch in Sontheim/Brenz

Veröffentlicht am 19.02.2015 in Veranstaltungen

Claus Schmiedel MdLClaus Schmiedel, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, beim Politischen Aschermittwoch in Sontheim/Brenz

Auch in diesem Jahr war der Festsaal im Rotochsen in Sontheim/Brenz beim Politischen Aschermittwoch der SPD gut gefüllt. Gastredner war Claus Schmiedel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag Baden-Württembergs. Bei Wurstsalat und Fassbier war die Stimmung wieder ausgezeichnet.

 

 

Der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Stoch, am Tag vorher aus Israel zurückgekehrt, wo er im Auftrag der Landesregierung war, legte beim Politischen Aschermittwoch den Feingeist ein wenig ab: So bezeichnete er die Veranstaltung der  BaWü CDU zum politischen Aschermittwoch in Fellbach: "Die Huldigung des kleinen Karos". Oder zum Spitzenkandidaten der CDU, Guido Wolf : "Einen Wolf habe ich bisher nicht gesehen, er ist er über einen Kläffer nicht hinaus gekommen".

Auch die Art und Weise, wie Wolf nominiert worden ist, kommentierte Stoch treffend: „75% der CDU Mitglieder haben Wolf nicht gewollt (50% Wahlbeteiligung, und von denen wollten nur 50% Wolf).  Die Grün-Rote Landesregierung dagegen kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern in BaWü auf 60% Zufriedenheit“ (SWR InfratestDimap Nov 2014).

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag von Baden-Württemberg, Claus Schmiedel, ließ sich auch nicht lumpen:

„Die Präsidentin des Städtetags Baden-Württemberg Barbara Bosch, Oberbürgermeisterin von Reutlingen, hat gesagt "Dass wir das noch erleben, dass die Grundschule eine Ganztagsschule wird. Wer hat es gemacht? Die SPD hat es gemacht!""

Zum Thema Wettbewerb und Wirtschaft konstatierte der Fraktionsvorsitzende: "Wir waren immer erfolgreich. Nicht weil wir im internationalen Wettbewerb billiger waren, sondern weil wir besser sind!" 

Oder zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit: "Wir unterstützen mit öffentlichen Geldern Arbeit und bezahlen nicht Arbeitslosigkeit"

Zum Landesarbeitsmarktprogramm und sinnvollem Umgang mit Steuergeldern - besonders wichtig waren ihm die Kinder und Jugendlichen, die nicht sofort in eine berufliche Ausbildung gehen konnten: „15% eines Jahrgangs haben früher nie in eine berufliche Ausbildung gefunden. In der Spitze haben bis zu 60.000 Jugendliche ihre Runden in "Warteschleifen" an Berufsvorbereitungsklassen gedreht, das ist mit uns nicht zu machen!“.

Und weiter: „Aufgrund des Fachkräftemangels können wir uns das nicht mehr leisten. Deshalb hat die SPD neue Konzepte erarbeitet wie man diese sehr hohe Zahl reduzieren kann. Die SPD will, dass jeder Jugendliche in eine berufliche Ausbildung nach der Schule starten kann: Fazit: Es tut diesem Land gut, dass die Sozialdemokraten regieren!"

 
 

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